Über 140 Organisationen unterstützen Aufruf

Der Aufruftext ist unten auf der Seite zu finden. Ihr könnt über den folgenden Link auch den Aufruftext inkl. unterstützenden Organisationen als PDF herunterladen.

Unterzeichnung dieses Aufrufs per Mail an vernetzung@wegmit218.de ist weiterhin möglich. Bundesweit agierende Organisationen senden bitte ihr Logo mit.

Unterstützende Organisationen

Mit Logo aufgeführt wurden hier die bundesweit agierenden Organisationen.

Weitere unterstützende Organisationen aus verschiedenen Städten und Bundesländern:

Aktionsbündnis 8. März Stuttgart
Aktionsbündnis ´Weg mit 218` (Freiburg)
Allerleirauh e.V. (Hamburg)
Allgemeines Syndikat Halle/Saale (FAU)
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Mecklenburg-Vorpommern
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Sachsen (ASF) Sachsen
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Bochum
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Frankfurt
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Leipzig
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Viersen
AWO Bezirksverband Niederrhein
AWO Lore-Agnes-Haus (Essen)
Ärztinnen pro choice Berlin
Bayerisches Bündnis für die Streichung des §218 (‚Weg mit §218‘)
BellZett e.V. – Selbstverteidigungs- und Bewegungszentrum für Frauen und Mädchen/
Fachinstitution für gendersensible Gewaltprävention und Bewegung (Bielefeld)
Bezirksfrauenrat des ver.di Bezirks Mittelbaden-Nordschwarzwald
Bloody Maries Osnabrück
BTZ Beratungs- und Therapiezentrum e.V. (Hannover)
Bündnis Frankfurt für Frauen*rechte
Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Mecklenburg-Vorpommern
Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Göttingen
Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Münster
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Berlin
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Göttingen
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Kassel-Stadt
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/GAL Kreisverband Münster
Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen e.V.
DIE LINKE Baden-Württemberg
DIE LINKE Nordrhein-Westfalen
DIE.LINKE Bezirksverband Wandsbek in Hamburg
DIE LINKE Kreisverband Frankfurt
Dolle Deerns e.V. (Hamburg)
Dziewuchy Berlin
FemA Hamburg
Feministische Aktion Flensburg
Feministisches Bündnis Heidelberg
Feministisches Streikkollektiv Frankfurt am Main
Frauen*Streik Bonn
Feminism Unlimited *Kassel (FU*K)
feminist*dialogues
fem*med Kiel – Feministische Medizinstudierende Leipzig
FF*GZ Stuttgart
Fischbrötchen for Choice (Rostock)
Frauenkollektiv Stuttgart
Frauennotruf Bielefeld e.V.
Frauenberatung Verden
Familienplanungszentrum BALANCE (Berlin)
Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. (Köln)
Frauenbildungsnetz MV e.V.
Frauenmantel – Frau im Zentrum e.V. (Saarbrücken)
FrauenLesbenzentrum Kassel
Frauenlesbenzeitung Krampfader
Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) Karlsruhe e.V.
Grüne Jugend Berlin
Grüne Jugend Freiburg
Jusos Mecklenburg-Vorpommern
Jusos Flensburg
Kaktus – Grüne Jugend Münster
Karlsruher Bündnis für das Selbstbestimmungsrecht der Frau*
Kritische Mediziner*Innen Bonn
Kritische Mediziner*Innen Freiburg
Kritische Medizin Regensburg
Kritische Medizin München
Kritische Mediziner*Innen Würzburg
LAG Forsch der Partei DIE.LINKE Mecklenburg-Vorpommern
LAG Lisa, DIE LINKE Saar
LAG LINKE Frauen Brandenburg
Landesfrauenrat Berlin e.V.
Landesfrauenrat Hamburg e.V.
Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Landesverband autonomer Frauen-Notrufe NRW e.V.
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V.
LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Linksjugend [’solid] Berlin
MSV Freiburg – Mit Sicherheit Verliebt, Projekt der AG Sexualität und Prävention der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V
Netzwerk Frauengesundheit Berlin
Netzwerk klinische Versorgung (Flensburg)
Netzwerk solidarisches Gesundheitswesen (Freiburg)
Neonlila Greifswald
Notruf für vergewaltigte Frauen – Frauen gegen Gewalt e.V., Köln
Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V.
Paula Panke e.V.
Peiner Frauenhaus e.V.
pro familia in action Bayern
pia – profamilia in action – Berlin
pro familia Landesverband Thüringen e.V.
pro familia Landesverband Schleswig-Holstein
pro familia Landesverband Berlin e.V.
pro familia Landesverband Bayern
pro familia Ingolstadt
pro familia Ortsverband Kaiserslautern e.V.
Stadtgespräche Rostock
Stark machen e.V. (Rostock)
Sprecherinnenrat LAG Frauen, DIE LINKE Baden-Württemberg
TuBF Frauen*beratung (Bonn)
Wildwasser Bielefeld e.V.

Aufruf: 150 Jahre Widerstand gegen § 218 StGB – es reicht!
Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!

Das Jahr 2021 ist ein unglaublich wichtiges Jahr für die Pro-Choice-Bewegung! JETZT ist der richtige Zeitpunkt, um alle Kräfte für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs einzusetzen!

Am 15. Mai 1871 wurden die Bestimmungen zum Schwangerschaftsabbruch im ersten Reichsstrafgesetzbuch verabschiedet. Auch heute, 150 Jahre später, sind Schwangerschaftsabbrüche nach § 218 StGB eine Straftat. Die Regelung im Strafgesetzbuch entmündigt Betroffene und verweigert ihnen eine würdevolle, selbstbestimmte Entscheidung. Außerdem haben 150 Jahre Kriminalisierung ein gesellschaftliches Tabu rund um den Schwangerschaftsabbruch geschaffen. 

Auch die medizinische Versorgungssituation wird immer kritischer, da immer weniger Ärzt*innen Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Aufgrund der strafgesetzlichen Regelung wird der Schwangerschaftsabbruch zu wenig zum Gegenstand der gynäkologischen Fachärzt*innenausbildung gemacht, was zusätzlich zu der mangelhaften medizinischen Versorgung in Deutschland beiträgt. Ärzt*innen dürfen zudem auf ihren Websites nicht ausführlich über Schwangerschaftsabbrüche informieren, weil der Paragraf 219a StGB dies verbietet.

Wir rufen die Politik auf, die Streichung von § 218 und § 219a aus dem Strafgesetzbuch und eine Neuregelung des Rechts auf einen selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch in ihren Wahlprogrammen zu verankern, sich mit den Wahlprüfsteinen der Kampagne zu beschäftigen und dies nach der Wahl durchzusetzen. 

Wir rufen die Medien auf, die aktuelle Situation zum Schwangerschaftsabbruch und die Geschichte des §218 StGB zu beleuchten. Wir unterstützen gerne! Presseinformation siehe unten.  

Wir rufen Betroffene auf, ihre Geschichten unter Angabe von Alter, Stadt und Name an meinabbruch@sexuelle-selbstbestimmung.de zu senden. Der ganze Aufruf ist hier zu finden. 

Wir rufen Organisationen auf, sich an den Aktionstagen zu beteiligen, die Social Media Kampagnen zu verbreiten, diesen Aufruf zu unterzeichnen und Kontakt zu Pressevertreter*innen aufzunehmen, um das Thema in die Medien zu tragen! Außerdem fordern wir auf, zum 15. Mai und 28. September Pressemitteilungen herauszugeben, damit die 150-jährige Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruches medial große Präsenz findet. Unterzeichnung dieses Aufrufs per Mail an vernetzung@wegmit218.de bis 30.04. für erste Veröffentlichung. Auch spätere Unterzeichnungen sind willkommen. Überregionale Organisation senden bitte ihr Logo mit.

Wir rufen Aktivist*innen und Einzelpersonen auf, deutschlandweit ganzjährig Veranstaltungen zu organisieren, insbesondere am 15. Mai und zum Safe Abortion Day am 28. September. Meldet uns eure Aktion unter https://forms.gle/Khy3iKRfrAjLDFqMA

Bringt das Thema auch sonst in die Öffentlichkeit: Verbreitet die Social Media Kampagnen, unterschreibt die Petition (siehe auch https://wegmit218.de/mach-mit/) und kontaktiert Pressevertreter*innen, damit diese zum Thema berichten!

Termine

  • 15. Mai bundesweiter Aktionstag zum 150 Jahrestag des § 218 StGB
  • 28-29. Mai bundesweiter Kongress zur Geschichte des § 218 in Berlin und digital 
  • 28. September bundesweiter Aktionstag zum “Safe Abortion Day”
  • Wir sammeln alle Aktionen vor Ort und bundesweit zugängliche Online-Veranstaltungen auf https://wegmit218.de/termine/ 

Kampagnen

Hashtags

  • #wegmit218 #150jahrewiderstand #wegmit219a 
  • Für den 15. Mai zusätzlich: #1505
  • Für den 28. September zusätzlich: #safeabortionday
  • Wenn es um Politik/Wahlprüfsteine geht, zusätzlich: #218abwählen

Seid dabei und werdet aktiver Teil der Pro-Choice-Bewegung und der Kampagne “150 Jahre Widerstand gegen § 218 StGB”! 

Aktionskit, Materialien und aktuelle Infos unter  https://wegmit218.de. Aktuelle Infos auch auf Twitter @ProChoice_DE, auf Instagram prochoice_de oder auf Facebook “Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung”. Bei Fragen wendet euch gerne an kampagne@wegmit218.de 

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Pressekontakte

Wir empfehlen der Presse folgende Kontakte.

Für die aktivistische Perspektive und für Informationen zur Geschichte des § 218

Für die Perspektive der Beratungsstellen 

Für die Perspektive der Ärzt*innenschaft

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