Weg mit § 218!

In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche nach §218 StGB eine Straftat. Die Regelung im Strafgesetzbuch entmündigt Betroffene und verweigert ihnen eine würdevolle, selbstbestimmte Entscheidung. Auch die medizinische Versorgungssituation wird immer kritischer, da immer weniger Ärzt*innen Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Ärzt*innen dürfen zudem auf ihren Websites nicht ausführlich über Schwangerschaftsabbrüche informieren, weil der Paragraf 219a StGB dies verbietet. Wir rufen die Politik auf, die Streichung von § 218, § 219 und § 219a aus dem Strafgesetzbuch und eine Neuregelung des Rechts auf einen selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch in ihren Wahlprogrammen zu verankern.

Safe Abortion Day 28. September

Wir möchten in vielen Orten dezentral für einen legalen Schwangerschaftsabbruch eintreten.

Seid auch in eurer Stadt/Ort dabei! Organisiert eine (noch so kleine) Aktion bei euch vor Ort. z.B. ein Infostand oder eine kleine Kundgebung; verschönert die Stadt mit Straßenkreide. Neben den großen Städten sollen auch Aktionen in kleinen Orten stattfinden. Vielleicht wohnt ihr selbst in einer Kleinstadt und hängt ein paar Plakate auf – auch das ist eine Aktion!

Meldet uns eure Aktion unbedingt zurück, so dass wir in den Presseerklärungen die Anzahl der Städte nennen können. Per https://forms.gle/Khy3iKRfrAjLDFqMA oder per Mail an kampagne@wegmit218.de .

Aktionsmaterial findet ihr hier.

Hashtags #safeabortionday #wegmit218 und #makeunsafeabortionhistory (der internationale Hashtag)

Facebook: https://www.facebook.com/events/1583939321986200/

Nächstes bundesweites Vernetzungstreffen am Di, 21. Sept. 2021 um 19:00. Für Einwahldaten schreibt an kampagne@wegmit218.de

Weitere Jahresplanung 2021:

im September: Veröffentlichung Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl
18. September 2021: Berlin – Aktionstag des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung in Berlin
28. September 2021: bundesweiter Aktionstag zum internationalen Safe Abortion Day
vermutlich im Oktober: Übergabe Aufruf und Petition gegen § 218 an den Bundestag.

Unser Aktionstag am 15. Mai war ein toller Erfolg!

bundesweiter Aktionstag für legalen Schwangerschaftsabbruch am 15.5.2021

Aktionen in über 40 Städten und ein super Medienecho. Fotos und Presseberichte findet ihr auf unserer Presseseite

Pressemitteilung: Bundesweite Proteste am 15. Mai – Schwangerschaftsabbruch seit 150 Jahren im Strafgesetzbuch

siehe Presseseite

140 Organisationen unterstützen Aufruf

siehe https://wegmit218.de/aufruf/

Aktionsanmeldung bundesweiter Aktionstag (15.5.) ist online!

über https://forms.gle/Khy3iKRfrAjLDFqMA , damit wir eure Stadt schon in der ersten Presseerklärung Anfang Mai nennen können; sonst für die Pressemeldung am 15. Mai.

Aktionsmaterial ist online!

Ihr findet Plakat, Sharepics und vieles mehr unter https://wegmit218.de/mach-mit/aktionsmaterial/

Tragt eure Stadt, Ort und Zeit ein und fertig ist das Mobi-Material für euch vor Ort.

15. Mai – bundesweiter Aktionstag

Organisiert am 15.5. eine Aktion bei euch vor Ort – gemeinsam mit vielen Aktiven in ganz Deutschland am bundesweiten Aktionstag.

Am 15. Mai 1871 wurden die Bestimmungen zum Schwangerschaftsabbruch im ersten Reichsstrafgesetzbuch verabschiedet. Auch heute, 150 Jahre später, sind Schwangerschaftsabbrüche nach §218 StGB eine Straftat.

Tipps zur Aktionsplanung findet ihr unter https://wegmit218.de/mach-mit/

Macht mit!

Laufend aktuelle Infos zum mitmachen unter https://wegmit218.de/mach-mit/

Organisiert bei euch vor Ort eine Veranstaltung an den bundesweiten Aktionstagen am 15. Mai und 28. September oder einem anderen Datum in diesem Jahr.

Verbreitet die Social Media Kampagnen #meinabbruch und #mehralsdudenkst.

Unterschreibt die Petition auf https://www.change.org/wegmit218 

Kampagnenstart am 8. März

Die Website ist an den Start gegangen und mit ihr viele persönliche Geschichten von Betroffenen unter https://wegmit218.de/mein-abbruch/

Zum Beispiel: Ein Schwangerschaftsabbruch ist keine schöne Erfahrung – Silke, Duisburg: Mein Schwangerschaftsabbruch liegt inzwischen 16 Jahre zurück. Ich war bereits Mutter einer gesunden Tochter, die damals drei Jahre alt war. Nachdem in der zehnten Schwangerschaftswoche bei einer Ultraschalluntersuchung eine „erhöhte Nackentransparenz“ gesehen wurde, schickte mich meine Frauenärztin ins Krankenhaus zur Amniozentese. …

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